Beschreibung
Es ist wohl einer der bekanntesten Kalibernamen in der Uhrenbranche. Selbst Personen, die nicht unbedingt zu den Insidern gehören oder sich bestenfalls ganz allgemein mehr oder weniger für Uhren interessieren, ist der „El Primero" ein Begriff. Ein Begriff für einen Chronographen der besten Bauart Kein Wunder, wenn ein Werk so geschaffen wurde, dass es über einen Zeitraum von über 40 Jahren den ständig steigenden Anforderungen gerecht werden konnte.
Bei Zenith wurde bereits im Jahre 1962, ein erstes Pflichtenheft für ein automatisches Chronogra-phenkaliber erarbeitet. Wenn man bedenkt, dass das Werk erst im Januar 1969 vorgestellt wurde, ergibt sich doch ein langer Planungs- und Umsetzungsweg. Aber es sollte ja kein modulares Werk werden, das auf ein Handaufzugswerk aufgesetzt wird - das Pflichtenheft hat dies absolut ausge-schlossen, sondern ein völlig eigenständiges, von vornherein nur auf Aaditionsstoppung ausgerichtetes Innenleben aufweisen. Dieser geschlossene Aufbau hat gegenüber einem Modularsystem den Vorteil der geringen Bauhöhe (6,5 mm) und aufgrund dieser geringen Bauhöhe eben die Möglichkeit, zusätzliche Komplikationen einzubauen (z. B. Mondphasenanzeige), ohne die Werkshöhe drastisch
verändern zu müssen.
Im Pflichtenheft waren ganz genaue Vorstellungen niedergeschrieben, die ohne innovative Umsetzungen nicht erfüllt werden konnten.Die Handaufzugs-Chronographen in dieser Zeit hatten eine Fünftel-Sekunden-Ablesbarkeit bei einer Schlagzahl von 18.000 Halbschwingungen je Stunde. Will man nun Zehntel-Sekunden ablesen, muss sozusagen ein Zwischenschritt eingebaut werden. Das bedingt aber eine Verdoppelung der Schwingungszahl auf 36.000 Halbschwingungen. Auf diese hohe Frequenz muss die gesamte Mechanik abgestimmt werden. Grundsätzlich blieb Zenith bei der bewährten Steuerung mittels Schaltrad, die allerdings etwas aufwendiger gestaltet wurde. Dazu ersannen die Konstrukteure eine spezielle Auto-matikbrücke, die besonders raumsparend über und neben dem Chronographen-Mechanismus untergebracht war. Um genügend Energie für den Antrieb zu erhalten, wurde ein zentraler Rotor mit einem Schwermetall aus Wolframkarbid vorgesehen. Der Rotor selbst dreht sich in einem bewährten Kugel-lager. Der Aufzug erfolgt durch ein Wechslersystem beidseitig über Klinkenrad und Wechselrad. 31 La-gersteine sorgen in der Grundausstattung für einen einwandfreien Ablauf. Für die Stoßsicherung wurde das Incabloc-System gewählt. (Unter der späteren Bezeichnung El Primero 400 hat man dann den Kif-Flector eingesetzt). Die Feinregulierung erfolgt über eine zweiteilige Rückervorrichtung mit mikro-metrischer Einstellschraube.
Natürlich hat so eine hohe Schwingungszahl der Unruh auch ihre Nachteile. Die Zentrifugalkräfte steigen kräftig an und schleudern das Ol aus ihren Lagern. Die Lagerdrücke erreichen höhere Werte.Unser El Primero Chronograph in 18 kt. Gelbgold wurde anlässlich „700 Jahre Schweiz“ in einer limitierten Auflage von 900 Stk. produziert.
Das besondere bei diesem wunderschönen Chronograph ist neben dem schweren Goldgehäuse das Emailzifferblatt, welches der Uhr ein besonderes Flair verleiht.
Traumhaftes Sammlerstück im unpolierten, nahezu neuwertigen Zustand, direkt von Erstbesitzer.
Komplett wie bei Auslieferung durch den Konzessionär.
Lieferumfang: Box, Überkarton, sowie Booklet und orig. Garantiecertificat.
1 Jahr Händlergarantie