Beschreibung
Die Ingenieur von IWC ist eine der begehrtesten und unter den technikbegeisterten Uhrenfans, eine der beliebtesten und gesuchtesten Uhren. Die Ingenieur gehörte bereits Ende 1954 zur Modellpalette bei IWC. Die Besonderheit der Ingenieur lag jedoch im Innern des Gehäuses. Zeichnete sie sich durch ihren hohen Anspruch an Wasserdichte, Magnetfeldschutz und Gangpräzision aus. Mitte der 1970er-Jahre legte dann Gérald Genta Hand an und verpasste der Ingenieur ihr ikonenhaftes Gehäuse.
Das interessante an den Ingenieur Modellen war, dass die Kaliber unter einem Weicheisenmantel, der der Magnetfelabschirmung dienen soll verbaut wurden. So wird ein Magnetfeldschutz bis 80.000 Ampere pro Meter (A/m) magnetischer Feldstärke erzielt. Damit erreichte die Ingenieur mehr als das 16-fache der Resistenz, die die Schweizer Norm für antimagnetische Uhren forderte. Darüber hinaus war die Ingenieur bis zehn Bar wasserdicht, und Dank ihrer mit Tritium-Zeiger und Indizes ausgestattetem Zifferblattes auch im „Dunkeln“ perfekt ablesbar.Mitte der 1970er-Jahre beginnt die Ingenieur ein neues Leben: Gérald Genta, Anfang des Jahrzehnts Schöpfer der Audemars Piguet Royal Oak, überführt die Uhr in die Form, die bis heute am deutlichsten für die Ingenieur steht. Ihr mehrteiliges Gehäuse nimmt eine Tonneau-Form an und bleibt dennoch rund. Die Lünette mit den charakteristischen fünf Vertiefungen für das Öffnungswerkzeug umschließt ein Zifferblatt, das fortan die so genannte Millimeterpapier-Struktur trägt. Typisch für das Design von Gérald Genta verfügte auch sie über ein integriertes von Hand gefertigtes Band, das sich zu einer optischen Einheit mit dem Gehäuse fügt. Mit ihrer Größe von knapp 40 Millimetern fiel die IWC Ingenieur für damalige Verhaltnisse groß aus - bis heute tragt das erste Modell in der neuen Formensprache daher den Beinamen "Jumbo". Die Energie lieferte in der Automatikversion das Kaliber 8541B, doch die neue Ingenieur ist beispielsweise als Referenz 3003 auch mit hochwertigem Beta Quarzwerk zu haben, welches im Preis noch deutlich höher war, als das bewährte Automatik Modell.Doch mitten in der Quarzkrise der Uhrenindustrie liefen die Verkaufe schlecht - nur 335 Stück produzierte IWC von der Referenz 3303, davon nur 125 Stück in der Gold/Stahlversion mit der Referenz 3003. Heute erreicht die Uhr je nach Zustand Preise von bis zu 18.000,- Euro und mehr, und zählt auch Dank der kleinen Auflage zu den seltensten Modellen der Uhrengeschichte.Unsere IWC Ingenieur befindet sich in einem sehr guten Original-Zustand mit kaum sichtbaren Tragespuren.
Die Uhr stammt direkt aus Erstbesitz mit der originalen Auslieferungs-Box und Certificat.Eine seltene Gelegenheit, eine IWC Referenz 3003 Ingenieur im neuwertigen Zustand und als Set mit Box und Papieren zu erwerben.
1 Jahr Händlergarantie